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Beratung - Kommunikation - Gesundheitsmanagement

  

Lösungsorientierte Mediation

  

 

  

 

 

Konflikte will kaum jemand haben. Sie verursachen Unbehagen und sind dennoch Bestandteil unseres Lebens. Konflikte sind trotz allem auch ein Motor für unsere Entwicklungen. 

Von einem Konflikt wird gesprochen, wenn mindestens zwei Interessen nicht zeitgleich erfüllbar sind.

Konflikte werden begleitet von Gefühlen, die mit zunehmender Bedeutung des Themas oder Intensität der Beziehung stärker werden. Ein nachhaltig gelöster Konflikt löst auch negative Gefühle, die ihn begleitet haben. 

Klassischer Weise begibt man sich auf die Suche nach Lösungen, in dem nach "richtig" bzw. "falsch" gesucht wird. Denn der Gedanke, dass es in Konflikten nur eine Wahrheit geben kann, nur schwarz oder weiß, ist eine vertraute Gewohnheit. Expertenmeinungen oder vielleicht sogar ein Richterspruch in einem juristischem Verfahren sollen das „Richtige“ ermitteln. Der Konfliktfall wird entschieden, in der Regel sind ein Gewinner und ein Verlierer die Begleiterscheinung. Auf der Beziehungs- und Gefühlsebene lässt sich so selten eine Lösung des Konfliktes herstellen.

In der Mediation geht es statt um "falsch" oder "richtig" um die Interessen und Bedürfnisse, die zu dem Konflikt geführt haben.

Worum geht es eigentlich?  Hinter einem Streit, der sich bspw. über den Umgang mit Finanzen entzündet hat, verbergen sich unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse der Beteiligten. Der Auslöser zeigt nur die Spitze des Eisbergs, die tieferen Beweggründe liegen unter der Wasseroberfläche. Mit Interessen und Bedürfnsissen zu arbeiten ist die Basis des Mediationsverfahrens. Denn zwischen „schwarz“ oder „weiß“ befinden sich viele Grautöne! 

Die Erfahrung zeigt, dass zu Beginn der Mediation die Konfliktpartner klare Vorstellungen über die Lösung haben: „Der andere muss sich ändern!“ lautet der häufige Tenor. Die gemeinsam erarbeiteten Lösungen am Ende eines Mediationsverfahrens haben eine besondere Qualität.  Sie beruhen auf den Interessen und Bedürfnissen der Beteiligten und haben das Potenzial win/win Situationen herzustellen, nachhaltig zu sein und auch auf der Gefühls- und Beziehungsebene befriedend zu wirken.  

Nicht immer sind alle Beteiligten zu einer Mediation bereit sind. Dann kann ein Konfliktcoaching für Sie Klarheit, Gelassenheit und Anregungen für Lösungsideen bieten. Denn: „Wir können uns selber ändern, nicht den anderen.“ 

 

 Mediation ist geeignet für Konflikte u.a.

·      am Arbeitsplatz

·      in Fragen der Unternehmensnachfolge

·      in Eigentümergemeinschaften

·      in Schulen

·      zwischen Nachbarn

·      in der Familie

 ·     in Erbschaftangelegenheiten

 

 

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